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Horoskope und Bibliogr.

Judas Ischariot

Horoskope und Bibliographie

 
 
 

Fig. 1

 

"An einem Freitag, am 3. April des Jahres 33, drei Uhr am Nachmittag fand das Mysterium von Golgotha statt." (Rudolf Steiner, 7. Mai 1912) (1)

"Da nun Judas, der Verräter, sah, dass Jesus zum Tode verurteilt war, wurde er von Reue ergriffen und brachte die dreißig Silberstücke den Hohenpriestern und Ältesten zurück und sprach:
- Ich habe gesündigt, da ich unschuldiges Blut verriet.
Sie aber sprachen:
- Was geht das uns an? Da sieh du zu!
Da warf er die Silberstücke in den Tempel und lief fort; er ging hin und erhängte sich." (Matthäus 27, 3-5)


 
 
 

Fig. 2

 

"Unter den fünf Söhnen des Mattathias ist einer, der schon im Alten Testament Judas heißt. Er ist damals derjenige, welcher am kräftigsten kämpft für sein Volk, der ganz und gar mit seiner Seele seinem Volkstum hingegeben ist, und dem es auch gelingt, einen Bund mit den Römern zu schließen gegen den König Antiochus von Syrien (I. Makkabäer, Kapitel 8). Dieser Judas ist derselbe, welcher später die Prüfung durchzumachen hat, den Verrat zu begehen, weil er, der am allerinnigsten verbunden ist mit dem spezifisch althebräischen Element, nicht gleich den Übergang zu dem christlichen Element finden kann und erst die harte Prüfung braucht durch den Verrat...
Und merkwürdig ist (...), dass der Judas des Alten Testamentes einen Bund mit den Römern schließt, alles das vorbildet, was später geschehen ist, nämlich den Weg, den das Christentum genommen hat durch das Römertum, um in die Welt einzutreten. Das ist, möchte man sagen, die weitere Ausgestaltung. Und wenn ich hinzufügen würde, was auch gewusst werden kann, was aber doch nicht in einem Vortrage vor einem so großen Zuhörerkreise gesagt werden kann, so würden Sie sehen, wie eigentlich gerade durch die spätere Wiederverkörperung dieses Judas die Verschmelzung geschieht des römischen Elementes mit dem christlichen Element und wie der wiederverkörperte Judas der erste ist, der sozusagen den großen Erfolg hat in der Ausbreitung des romanisierten Christentums, und wie der Bündnisabschluss des Judas des Alten Testamentes mit den Römern die prophetische Vortatsache ist dessen, was ein Späterer tut, der dem Okkultisten wiedererscheint als der wiederverkörperte Judas, der da durchgehen musste durch die harte Seelenprüfung des Verrates. Und was sich dann durch sein späteres Wirken zeigt als Christentum im Römertum und Römertum im Christentum zugleich, das erscheint wie eine ins Geistige umgesetzte Erneuerung des Bündnisses des alttestamentlichen Judas mit den Römern." (Rudolf Steiner, 16. September 1912) (2)

"Historisch bedeutend ist Konstantins Regierungszeit vor allem wegen der von ihm eingeleiteten konstantinischen Wende, mit der der Aufstieg des Christentums zur wichtigsten Religion im Imperium begann. 313 wurde in der sogenannten Mailänder Vereinbarung im ganzen Reich die Religionsfreiheit garantiert und damit auch das noch einige Jahre zuvor verfolgte Christentum erlaubt. Konstantin privilegierte das Christentum auch in der Folgezeit und berief 325 das erste Konzil von Nicäa ein, um innerchristliche Streitigkeiten (arianischer Streit) beizulegen." (Wikipedia, 7. September 2010)

Laut Wikipedia wurde Konstantin an einem 27. Februar zwischen 272 und 285 geboren. "Wahrscheinlich kam er um 280 zur Welt."
Die astrologische Untersuchung seines äußeren Lebenslaufes führt eindeutig zum 27. Februar 280.


 
 
 

Fig. 3

 



1   Erfahrungen des Übersinnlichen   Die Wege der Seele zu Christus, Verlag der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach/Schweiz, 1970, GA 143, Seite 163

2   
Das Markus-Evangelium, Verlag der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach/Schweiz, 1960, GA 139, Seite 44

 
 
 
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