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Aktivierung des Sterbeh.

Schionatulander

Aktivierung des Sterbehoroskops

 

Das Todeshoroskop ist ein Verzeichnis der moralischen Kräfte und der schöpferischen Fähigkeiten, die der Mensch in seinem Erdenleben errungen hat. In seinem vorgeburtlichen Dasein ersehnt er die Reinkarnation, weil er mit diesen Kräften ein neues Werk schaffen möchte.
Die Wiederverkörperung und das neue Lebensziel werden zuerst in der geistigen Welt vorbereitet. Wenn es dann an der Zeit ist, wird der Reinkarnationsvorgang durch Planeten und durch den Mond dirigiert. Grundlage des Vorgangs ist immer das Horoskop des letzten Todes. Unsere Betrachtungen setzen an diesem Punkte ein.

 
 
 

Fig. 1

 

Werner Greubs großartige Gralsforschung erlaubt uns Schionatulanders Todesdatum annähernd zu bestimmen. Aufgrund der spärlichen Zeitangaben Wolfram von Eschenbachs setzte der Forscher Parzivals Wegritt von seiner Mutter auf den 9. Mai 841. (1) Wenn die astrologischen Reinkarnationsgesetze berücksichtigt werden, stellt sich heraus, dass Schionatulander schon um den 10. Februar 841, also drei Monate früher gestorben ist. Nur dieses Datum führt zur folgenden Inkarnation, von der Rudolf Steiner andeutungsweise gesprochen hat: Schionatulander ist als Thomas von Aquin wiedergekommen. (2)

 
 
 

Fig. 2

 

Seit dem Jahre 1220 befand sich der laufende Neptun in der Umgebung des absteigenden Mondknotens des Todeshoroskops (Fig. 2). Er zeichnete eine Kette von Schleifen, die erst im April des Jahres 1225 endete. In dieser langen Zeit aktivierte der laufende Neptun das Trigon, das den Drachenschwanz† mit dem Neptun† verbindet.

In Schionatulanders Sterbehoroskop stehen Saturn und Neptun in Konjunktion. Ab November 1223 bildete Saturn eine Schleife über ihnen, aber hauptsächlich über dem Neptun†. Die Schleife, die erst im Dezember 1224 endete, erweckte die beiden und ihre Konjunktion.

Im Jahre 1224 kam noch eine Merkurschleife hinzu. Sie belebte den Merkur des Todeshoroskops.

Als die drei Schleifen gleichzeitig aktiv waren, erreichten Sonne und Merkur die Stellen, die sie im Todeshoroskop besetzen. Infolge seiner Schleifenbahn befand sich Merkur sogar dreimal in Konjunktion mit dem Merkur†.

Das Zusammenspiel der Schleifen während der Rückkehr Merkurs und der Sonne setzten Schionatulanders Reinkarnation in Gang.

 

Datum

Mondphasen und
Horoskope

Laufende,
aktivierende
Elemente

1. Februar 1224

1. Merkurar

3

6. Februar

Vollmond

3

8. Februar

Solar

3

10. Februar

2. Merkurar

3

20. Februar

Neumond

2

7. März

Vollmond

2

17. März

3. Merkurar

3

21. März

Neumond

3

 

Wenn die Erweckungen voll im Gange sind, übernimmt der Mond die Leitung der Reinkarnation. Der Vollmond vom 6. Februar 1224 bestimmte die Zone Europas, in der Schionatulanders neue Geburt stattfinden konnte.

 
 
 

Fig. 3

 

Wir müssen uns vergewissern, dass das Lokalisierungshoroskop alle Bedingungen erfüllt.

NeptunL belebt das Trigon, das der Drachenschwanz† mit Neptun† bildet.
SaturnL befindet sich im Orbis des Neptun† und erinnert diesen an seine Verbindung mit dem Saturn†.
MerkurL stimuliert den Merkur†.
Die drei belebenden Planeten sind also aktiv.

Steht ein aktivierender Planet auf einem Kardinalpunkt? Und befindet sich das belebte Element auch auf diesem Punkt?
Ja, im Umkreis des Deszendenten finden wir MerkurL und das Element, das er erweckt: Merkur des Todeshoroskops.

Zwischen der Lokalisierung und der neuen Geburt Schionatulanders verlief nur eine kurze Zeit: Die Historiker nehmen an, dass Thomas von Aquin 1224 oder 1225 geboren ist.

Wenn das Geburtsdatum bekannt wäre, würden wir noch kontrollieren, ob die letzte Bedingung auch erfüllt ist: eines der belebenden oder der aktivierten Elemente muss, - als Element des Geburtshoroskops, - auf einem Kardinalpunkt der Lokalisierung stehen.

Damit ist der astronomische Teil der Reinkarnationsstudie abgeschlossen und wir können annehmen, dass Schionatulanders Wiederverkörperung stattgefunden hat. Die nächste Frage ist: Ist er wirklich als Thomas von Aquin wiedergekommen? Der Beweis kann nur durch die astrologische Studie seiner Werke erbracht werden. Wir müssen zeigen, dass der innere Werdegang des Aquinaten und seine Schöpfungen durch Planetenübergänge über Schionatulanders Sterbehoroskop angekündigt wurden. Wir müssen beweisen, dass in diesem Horoskop der wahre Thomas, sein innerster Kern, seine moralischen Kräfte und seine kreativen Fähigkeiten, die er in der vorherigen Inkarnation errungen hat, versinnbildlicht sind und dass er aus diesen Kräften seine Werke erschuf.
Im Geburtshoroskop hingegen würden wir die karmischen Zwänge und Notwendigkeiten, denen er sich fügen musste, lesen: seine Gesundheit und Krankheiten, seine Studien, seine Arbeitskraft, seine Beziehungen zu Mitmenschen, die Anfeindungen, denen er seitens der Familie ausgesetzt war, usw. Dieses Horoskop würde das äußere Leben des Thomas zeigen.

Die Kardinalpunkte der Lokalisierung zeichnen wir in das Sterbehoroskop ein, obwohl sie nicht mit dem Zeitpunkt des Todes in Zusammenhang stehen. Sie sind durch den Voll- oder Neumond bestimmt und sind folglich genau. Sie sind sensible Punkte der seelischen Entwickelung und der schöpferischen Tätigkeit.


 
 
 
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